Mad East 2013

Am Wochenende war es so weit, die Quattro Stazioni hat halt in Saschsen gemacht.
Bei bestem Wetter sind ca. 140 höchst motivierte Enduroracer an den Start gegangen um den Grenzwald zu Tschechien unter die Stollen zu nehmen und sich auf 6 hervorragenden Wertungsprüfungen gegen die Uhr zu behaupten.
Die Organisation wurde durchweg als einwandfrei befunden, was an der langen Tradition des rennveranstaltens der MadEast-Crew liegt.
Start war um neun morgens und da wir unsere konditionellen Fähigkeiten überrealistisch eingeschätzten, sind wir zu allererst auf die Strecke gegangen, damit wir genügend Puffer am Ende des Tages haben.
Die erste WP am Skihang in Altenberg war geprägt durch Wurzeln und zwei tiefe senken. Anschließend Transfer zur Bobahn.
WP 2 Stand ins Haus. Kurz vorbereitet und rein ins Abenteuer. Wurzeliges Ende mit überraschend auftretenden Erhebungen, die einem schon mal aus dem Tritt kamen lassen. Aber alles ohne Sturz überstanden.
Unterwegs zu WP 3 hat sich Bene noch ein Race mit den Marathonis geliefert (deren Rennstrecke auf ca. 400 m auf unserem Transfer verlief) und zwei Beinrasierte unter ungläubigen Blicken weggedrückt hat.
Am Start für WP 3 trafen wir auf ein illusteres Grüppchen die entweder noch vom Männertag übrig waren oder schon wieder neu aufgebrüht hatten.
Unter begeisterten Blicken also rein ins Rennglück.
Wieder ein schön ausgesuchtes Stück Wald. WP 3 abgehakt, Transfer zur 4.
Trotz kurzer Unstimmigkeit untereinander über die Zeigerichtung eines Wegweisers konnte die richtige Richtung mithilfe eines Wanderers und einem schnellen Späher bestimmt werden.
WP 4 lief sehr gut und wurde von unseren Fahrern als Favorit gekürt!
Selbst Bene, der hier gleich zwei Platten in einer WP hatte, war groß angetan. Bei der anschließenden Reparaturorigie stellte sich heraus, dass wir als Team auf ein und das selbe Ventilsystem setzen um uns untereinander aus zu helfen.
Nun musste geflickt werden. Jetzt hatten uns auch die Pros eingeholt.
Zu diesem Zeitpunkt gingen uns auch schon sämtliche süße Riegel zur Neige.
Also nichts wie los zu WP 5.
Der Elan sank mit zunehmenden Anstiegswinkel der zu bewältigenden Berge.
Umso größer die Freude über die Liftunterstützung in Hermsdorf.
Diese hielt bis zu dem 30 cm tiefen Schlammloch mitten im Liftweg…. buuurrrrgghhh, gammlige Schlammpampe am ganzen Unterleib.
Egal, endlich Mittagspause mit Bananen und Schokolade.
Endlich im Liegestuhl abschülln.
WP 5, Skihang Hermsdorf. Ebenfalls Anwärter auf den Titel der Favroitenprüfung.
Northshores, LKW-Anhänger zum durchfahren und ein Stückchen Wald. Prima, einfach klasse.
Noch einmal Lift fahren (durch die Pampe) und den letzten Transfer in die Beine gedrückt. Nun war unsere Motivation langsam gänzlich am Ende. Gefühlt ging es 11 km bergauf. Dementsprechend sahen auch die Gesichter der Mitstreiter unterwegs aus.
Aber der beliebte Spruch: “Wir sind ja nicht zum Spaß hier”, hob doch merklich das Konditionslevel sprunghaft.

Endlich… Start der letzten WP.
Nochmal Pause machen und rein ins Vergnügen.
Wiesenslalom, Wurzeln, Brücke, Wurzeln, Wiesenslalom….pedal pedal pedal.
Die Kurzfassung der Prüfung.

Zieleinfahrt durch den RedBull-Bogen.
Ende. Sitzen, liegen, süße Brause schlürfen.
Lecker Rennen!!! Danke an die MadCrew für das gelungene Event, Gratulation an die Sieger und Gratulation an das Team, besonders Joni der mit Platz 66 die Fahne gut hochgehalten hat.
Auf den WPs waren wir nicht die fittesten, aber dafür, das wir 2 Stunden vor Zielschluss da waren, haben wir unterwegs vielleicht zu viele Körner raus gehauen.

Nu denne, in diesem Sinne, bis in zwei Wochen zur Trailtrophy.

sm

 

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