1. Mai-Ausfahrt

Der erste Mai ist in den Kalendern unserer Team-Mitglieder mittlerweile fest geblockt und fett angestrichen. Bereits zum dritten Mal in Folge nutzen wir den Feiertag, um uns auf die Räder zu schwingen und die vom Winter müde gewordenen Beine wieder aufzuwecken. So starteten wir am Freitag um 10 Uhr in Geschwenda gen Richtung Arnstadt. Wie im Vorjahr einheitlich beschlossen, änderten wir unser Endziel von Siegelbach auf zunächst Arnstadt und erweiterten somit unsere Route. Vorbei an der Schafskäserei und der Triglismühle führte uns der Radweg entlang der Gera zur Stadtbrauerei nach Arnstadt. Dabei störten die morgendlichen kühlen Temperaturen weder uns noch etliche weitere Radfahrer und Wanderer, die den freien Tag in der Natur genossen. Denn Petrus meinte es gut mit uns – er musste sich auch für den Starkregen vom letzten Jahr revanchieren und schenkte uns wenigstens einen niederschlagsfreien Tag.

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An der Brauerei angekommen vermissten wir den Duft eines frisch gezündeten Rostes und somit auch die Bratwurst, nach der sich so mancher von uns sehnte. Nach kurzer Abstimmung und Abfrage der Reserven, beschloss das Team, vom Drang nach der thüringischen Spezialität getrieben, ins Mekka des Rostbratwurstlandes – dem ersten deutschen Bratwurst-Museum in Holzhausen – aufzubrechen und die zusätzlichen vier Kilometer extra in die Beine zu treten.

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Über den schön angelegten Weg radelte die Truppe die lange Gerade von Arnstadt nach Holzhausen mit dem Blick immer auf die Wachsenburg gerichtet, die sich als eine der drei Gleichen so wunderbar in die Umgebung schmiegt. Mit den extra Kilometern im Museum angekommen, schmeckt die Wurst und das Radler doch gleich doppelt so gut. Die Wartezeit hielt sich trotz vieler Besucher in Grenzen und auch an der Senftankstelle gab es keine Staus zu verzeichnen. Die Pause versüßte uns ein gut betagtes musikalisches Duo. Mit einem bunten Potpourri aus Titeln wie „Geh doch mal Kaffee holen“ oder „Wer hat dir die Rose auf den Popo tätowiert?“ begeisterte uns die ältere Dame an der E-Gitarre und ihr liebenswerter Gatte am Keyboard und sorgen für den ein oder anderen Schmunzler. Neben den beiden und den zahlreichen anderen Highlights wie dem begehbaren Bratwurstdarm und dem Rostausblicksturm sorgte ein weiteres Musik-Duo weiter oben im Bratwursttheater für rockige Klänge. Alles in allem gab es viel Trubel und buntes Treiben auf dem Gelände in Holzhausen, sodass keine Langweile aufkam.

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Nach der Stärkung traten wir gut gelaunt den Heimweg an. Der obligatorische Stopp in der Käserei in Dosdorf durfte natürlich nicht fehlen, denn das hiesige Eis ist beim gesamten Team sehr beliebt. Am Ende des Ausflugs trudelten alle mit ca. 46 Kilometern, einem Ohrwurm und teilweise A-Schmerzen in ihren Heimatorten ein. Wir freuen uns auf die nächste Ausfahrt.

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