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Auf den Trails von Rabenberg

Deutschlands erster MTB Single-Trail Park lässt von Hause aus die Herzen der Biker höher schlagen: Fünf top präparierte Runden, vom 6 km Einsteiger Loop bis zur technisch und konditionell anspruchsvollen 25 km Runde, ist nahezu für jeden Mountainbiker was dabei.

Nicht nur die Trails sind super in Schuss auch das gesamte Gelände des Sportparks auf dem Rabenberg ist sehr modern und gepflegt und macht zudem Spaß auf Sport jeglicher Art.

Am vergangenen Wochenende glänzte der Park aber nicht nur durch seine Trails, denn zig Aussteller bauten Pavillon an Pavillon auf und präsentierten den neusten Scheiß.

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Doch damit nicht genug, der neue Stuff durfte auch noch getestet werden. So hatten die Besucher des Bike Testivals die Möglichkeit sich auf Fahrräder von u.a. Trek, Mondraker, Ghost, Bergamont, Santa Cruz, Scott und Rocky Mountain zu schwingen und die Trails herunter zu jagen. Das durften wir uns nicht entgehen lassen.

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Sascha und Ela machten Freitagabend den Bus klar und sich selbst auf die Reise ins Erzgebirge. Spät angekommen, war nicht allzu viel los auf dem Campingplatz und auch auf dem restlichen Gelände – die Ruhe vor dem Sturm.

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Samstagmorgen füllte sich der Parkplatz zusehends und alte und junge Biker sprangen auf die Räder. Sascha startete den Tag mit dem Norco Range und Ela schnappte sich das Rocky Mountain Altitude und ab ging’s auf die vom Regen der Vortage schlammig gespülten Trails. Aber scheißegal dann sieht man eben aus wie ein Schwein, das gehört dazu und spaßig ist es allemal, auch noch dann wenn drei verrückte Ilmenauer um die Ecke kommen und es bei Pützen noch einmal ordentlich splashen lassen. So fand sich auch die Reisegruppe für’s anstehende Wochenende. Aber auch alle anderen Bekanntschaften waren offen und immer für einen kurzen Schwatz über die Ungewissheit der aktuellen Position zu haben.

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Da die Ausleihzeit meist auf eine Stunde beschränkt war, wurden die Ausstellerplätze zum Dreh- und Angelpunkt des Events, an dem noch einiges mehr geboten wurde: Vom Technikkurs für girls only oder gemischte Gruppen bis zur Trailshow und Wettbewerben.

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Samstag fanden zudem die sächsische Hochschulmeisterschaft im Enduro statt, gefolgt vom Rookies Cup am Sonntag, welche zum Ärger der ambitionierten Reisegruppe nur für Teilnehmer bis 14 Jahre offen war. Schade, dann muss das Kräftemessen doch bis zur Mad East warten.

Neu im Trailcenter ist auch der Pumptrack, auf dem Samstagabend hart gefightet und Sonntag von den Kids überflutet wurde.

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All in all ist das Testival auf jeden Fall einen Besuch wert, denn auch wenn die Beine nicht mehr können, gibt’s an den Ständen noch genug zu sehen – oder man leiht sich eben ein E-Bike und zieht alle ab. In diesem Sinne Ride on.

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Ausflug nach Sankt Andreasberg

Vogtland oder Harz? Schöneck oder Sankt Andreasberg? Zwei Stunden gen Osten oder Westen von Leipzig aus? Das entscheidende Argument für den Bikepark am Matthias-Schmidt-Berg in Andreasberg im Harz war, dass die Trails zum Saison-Opening in Schöneck wohl recht voll sein werden und wir uns den Besuch der Bikewelt im Vogtland für einen späteren Zeitpunkt aufheben wollten.
So hieß es für Sascha und Ela Sonntagmorgen Bike und Tüten packen und ab in den Harz. Nach gut zwei Stunden Fahrt kamen wir in Andreasberg an und wurden schon von einigen Bikern und Bikerinnen auf dem Parkplatz am Fuße des Matthias-Schmidt-Berges begrüßt.
Aufgesattelt auf dem Enduro und dem DH radelten wir zu einem der zwei Lifte, an denen es die Tageskarten für 23 € zu erwerben gab. Die Lifte waren alle mit Haken für Bikes und Schlitten für die zugehörige Sommerrodelbahn ausgestattet, an welcher überdies ziemlich großer Andrang herrschte. Doch Biker hatten stets Vorrang und wurden so immer zügig auf das Plateau befördert. Durch die zwei Lifte, die beide das gleiche Ziel hatten, gab es nahezu keine Wartezeiten an den Aufstiegshilfen, obwohl etliche Biker unterwegs waren. Im Allgemeinen verfuhr sich das Feld ziemlich gut, sodass es an keinen Stellen zu Wartezeiten kam.

 

 

Oben angekommen ist der Einstieg in die sechs Trails kaum zu verfehlen – eine massive Holzfestung dient als Startrampe für die einzelnen Stages.

So fuhren wir uns chronologisch bei der eins startend durch die Trails. Die ersten drei Strecken sind nahezu perfekt für Anfänger und Freunde des flowigen Fahrens. Nicht zu schwierig und dennoch spannend sind die blauen und roten Strecken im Wald. Wobei der dritte (rote) Trail zu 80% aus Northshores besteht und mit einer Holzwippe auch technische Feinheiten bietet.

Beim „härteren“ Teil des Parkes kommen Downhill-Fans und alle die ins nächste Level wollen auf ihre Kosten. Die rote fünf ist als nächste Stufe zu den blauen Lines schon eher eine dunkelrote Strecke geworden, da die Bremswellen, der ausgesetzte Trail und das steile Gelände den ungeübten Aufstiegswilligen Respekt abverlangen.

Was des einen Leid ist des anderen Freud. Die Fünf lässt sich gut durchballern. Die anderen angebotenen zwei DHs sind einwandfreie Downhillstrecken im wahrsten Sinne. Mörderdrops oder unüberwindbare Hindernisse finden sich hier nicht. Der Fokus liegt klar auf spaßiges Geballer im ausgefahrenen Gelände. Das macht Laune für Jedermann, der Bock hat Downhill zu fahren.
Alles in Allem ist der msbxtrail ideal für Beginner, Könner und alle Zwischendrin. Jeder kommt hier auf seine Kosten.

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1. Mai-Ausfahrt

Der erste Mai ist in den Kalendern unserer Team-Mitglieder mittlerweile fest geblockt und fett angestrichen. Bereits zum dritten Mal in Folge nutzen wir den Feiertag, um uns auf die Räder zu schwingen und die vom Winter müde gewordenen Beine wieder aufzuwecken. So starteten wir am Freitag um 10 Uhr in Geschwenda gen Richtung Arnstadt. Wie im Vorjahr einheitlich beschlossen, änderten wir unser Endziel von Siegelbach auf zunächst Arnstadt und erweiterten somit unsere Route. Vorbei an der Schafskäserei und der Triglismühle führte uns der Radweg entlang der Gera zur Stadtbrauerei nach Arnstadt. Dabei störten die morgendlichen kühlen Temperaturen weder uns noch etliche weitere Radfahrer und Wanderer, die den freien Tag in der Natur genossen. Denn Petrus meinte es gut mit uns – er musste sich auch für den Starkregen vom letzten Jahr revanchieren und schenkte uns wenigstens einen niederschlagsfreien Tag.

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An der Brauerei angekommen vermissten wir den Duft eines frisch gezündeten Rostes und somit auch die Bratwurst, nach der sich so mancher von uns sehnte. Nach kurzer Abstimmung und Abfrage der Reserven, beschloss das Team, vom Drang nach der thüringischen Spezialität getrieben, ins Mekka des Rostbratwurstlandes – dem ersten deutschen Bratwurst-Museum in Holzhausen – aufzubrechen und die zusätzlichen vier Kilometer extra in die Beine zu treten.

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Über den schön angelegten Weg radelte die Truppe die lange Gerade von Arnstadt nach Holzhausen mit dem Blick immer auf die Wachsenburg gerichtet, die sich als eine der drei Gleichen so wunderbar in die Umgebung schmiegt. Mit den extra Kilometern im Museum angekommen, schmeckt die Wurst und das Radler doch gleich doppelt so gut. Die Wartezeit hielt sich trotz vieler Besucher in Grenzen und auch an der Senftankstelle gab es keine Staus zu verzeichnen. Die Pause versüßte uns ein gut betagtes musikalisches Duo. Mit einem bunten Potpourri aus Titeln wie „Geh doch mal Kaffee holen“ oder „Wer hat dir die Rose auf den Popo tätowiert?“ begeisterte uns die ältere Dame an der E-Gitarre und ihr liebenswerter Gatte am Keyboard und sorgen für den ein oder anderen Schmunzler. Neben den beiden und den zahlreichen anderen Highlights wie dem begehbaren Bratwurstdarm und dem Rostausblicksturm sorgte ein weiteres Musik-Duo weiter oben im Bratwursttheater für rockige Klänge. Alles in allem gab es viel Trubel und buntes Treiben auf dem Gelände in Holzhausen, sodass keine Langweile aufkam.

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Nach der Stärkung traten wir gut gelaunt den Heimweg an. Der obligatorische Stopp in der Käserei in Dosdorf durfte natürlich nicht fehlen, denn das hiesige Eis ist beim gesamten Team sehr beliebt. Am Ende des Ausflugs trudelten alle mit ca. 46 Kilometern, einem Ohrwurm und teilweise A-Schmerzen in ihren Heimatorten ein. Wir freuen uns auf die nächste Ausfahrt.

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