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Tag des Fahrrades – Kreisjugendspiele Mountainbike 13.06.2015

Am Samstag lud der RSV Adler Arnstadt zu den Kreisjugendspielen Mountainbike ein. Diese fanden zeitgleich zum Schlossfest statt. Eine gute Grundlage damit der Nachwuchs Wettkampferfahrung sammeln kann und somit machten wir uns mit unserem jüngsten Mitglied, Helena, 7 Jahre, auf nach Arnstadt.

20150613_150738Leider folgten nur wenig Jugendliche dem Aufruf, obwohl der RSV Adler Arnstadt die Veranstaltung in sozialen Medien und der lokalen Presse gut beworben hatte. Für die Kids die kamen hatten die Arnstädter einen netten Parcours im Stadtpark abgesteckt. Als weitere Wertungsprüfungen warteten ein Geschicklichkeitskurs und der Fahrrad-Limbo.

20150613_150443IMG_2984In sehr netter Atmosphäre drehte Helena ihre Trainingsrunden, während man darauf wartete dass sich das Starterfeld noch füllt. Leider wurden es dann nur ca. 15 Kinder und Jugendliche die in 3 Altersklassen gegeneinander antraten. Helena als einziges Mädchen und jüngstes Kücken tratt bei der U11 gegen 3 Jungs  an, im Massenstart. Erwartungsgemäß konnte sie sich gegen solch übermächtige Gegner nicht durchsetzen und kam als letzte ins Ziel. Beim Geschicklichkeitskurs war etwas Motivation nötig, da die Übungen recht schwer waren. Neben Pylonen zirkeln, einer gerade zu überfahrenden Linie und Flaschenabsetzen musste auch ein Stab an einer Kette aufgenommen und an gleicher Stelle wieder abgesetzt werden. Allerdings war die Kette am anderen Ende fest, sodass man dazu einhändig einen Kreis von ca. 3m Durchmesser fahren musste. Daran wären sicherlich auch viele Erwachsene gescheitert. Abschließend wurde der Fahrrad-Limbo ausgetragen, bei dem manche Jungs erst an der Bauhöhe ihres Lenker scheiterten.

IMG_2985IMG_2986Abgeschlossen wurde die sehr gelungene Veranstaltung durch eine kleine Siegerehrung. Trotz ihres 4. Platzes wurde Helena hier bedacht und fuhr sehr stolz nach Hause. Wir kommen auf jedenfall wieder und bringen dann sicherlich noch ein paar interessierte Kids mit.

 

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Interessenkonflikt in Ilmenau

Das Jahr ist noch jung und während die meisten noch ihre guten Vorsätze verfolgen oder an ihren Wintersportzielen arbeiten gibt es sehr beunruhigende Nachrichten aus Ilmenau.

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Der Beitrag liest sich wie eine Schreckensmeldung aus dem Winterkrieg. Eigentlich sollte man meinen, dass in Ilmenau die Toleranz für Mountainbiker recht hoch ist, mit dem Downhill-Rennen wird jedes Jahr ein sportlicher Höhepunkt generiert und die Homies Trails gibt es auch schon eine gefühlte Ewigkeit.  Zurecht erfreuen sich diese großer Beliebtheit. Da immer mehr Leute den MTB-Sport für sich endecken nimmt auch hier die Frequenz auf den Strecken zu. Klar. Und wie überall gibt es auch bei Bikern schwarze Schafe bzw. leistungsorientierte Fahrer die halt relativ hart bzw. schnell dem Berg herunter fahren. Auch klar. Und das witterungsbedingt die Bodenbedingungen derzeit nich die Besten sind ist auch klar. Ja, und auch bei schneebedecktem Boden können Mountainbikes noch fahren ohne zu explodieren.

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Die Lösung des Problems kann eigentlich nur mit seperaten Strecken für Mountainbiker behoben werden, abseits der Wanderwege. Wie der Revierförster schon feststellte, werden auch zerstörte Strecken immer wieder hergestellt. Und warum? Weil es keine offiziellen, legalen Alternativen gibt! Vor Jahren wollte mal ein aufstrebender Lokalpolitiker einen Bikepark in Ilmenau bauen. Jetzt wäre eine gute Gelegenheit die Idee wieder aufzugreifen.

Darum werden sich aber sicherlich die Jungs vom ILRC kümmern und wir sichern schon jetzt volle Unterstützung zu.

 

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Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

Das BergTal-MTB-Team bedankt sich bei allen Sponsoren, Helfern und Unterstützern.  Es war ein tolles Jahr 2014 und wir wünschen eine besinnliche und erholsame Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Hoffentlich bringt der Weihnachtsmann zahlreiche Bikes und tolle Ausrüstung damit wir auch 2015 wieder viele neue Gesichter auf den Trails begrüßen können und gemeinsam eine gute Zeit haben.

In diesem Sinne: RIDE ON…

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Arnstädter Trailherbst

Was macht man wenn ein großer Radsportverein aus der Nähe zum Trail fahren einlädt und es ist Feiertag mit guten Wettervorhersagen? Man macht natürlich mit.

Also den ganzen Krempel gepackt und auf nach Arnstadt wo der RSV Adler die Trails der Umgebung dem interessierten Publikum präsentiert. Wir waren zu fünft und unser Kumpel Hank aus Eisenach war auch dabei, also schonmal ne gute Truppe zum enspannten radeln.  Am Treffpunkt gab es noch zahlreiche weitere bekannte Gesichter, ca. 50 Biker und die ernüchternde Erkenntniss das die Runde wohl ziemlich leistungsorientiert ablaufen wird. Wir waren mit unseren Enduros nebst Equipment etwas overbiked und overdressed. Der Guide sagte zwar das wir langsam fahren werden damit wir alle bissel quatschen könnnen, aber wie befürchtet gings ganz schön vorwärts.

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Downhill-Debütanten

Der „Downhill am Inselsberg“ in Tabarz ist das älteste und traditionsreichste Downhillrennen in Deutschland. Neben den üblichen Reglement gibt es hier auch eine Kidsklasse wie beim IXS Rookies Cup, welche es auch dem Nachwuchs erlaubt echte DH Pisten runter zu shredden. Auch unsere Nachwuchsfahrer Chris und Alex wollten sich das nicht entgehen lassen und starteten in ihr erstes DH Racing Wochenende.

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Erstmal alles zusammenbauen…
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…und umziehen nicht vergessen…
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Schlangengrube EVO. Hat aber nicht allen gefallen und wurde zum Sonntag wieder abgerissen…

 

Nachdem am Freitag das Anmeldeprozedere überstanden war, gings mit dem Shuttel hoch auf den Inselsberg zum ersten Trainingstag.

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Christoph auf dem Weg zum Shuttle…

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Das solche meteorologischen Ereignisse  im Outdoorsport nicht zu vernachlässigen sind zeigte sich am Samstag. Die Strecke war total aufgeweicht und gänzlich anders als am Vortag. Die zahlreichen Trainingsläufe taten ihr übriges. Da aber junge Menschen sehr belastbar sind, konnten sich unsere Jungs an die Bedingungen  ganz gut anpassen und viel dazu lernen. Zum Beispiel wurde jetzt klar warum die Menschheit Matschreifen erfunden hatte.  Beim Seedingrun wurde es dann ernst.  Pünktlich dazu begann es leicht zu regnen als Chris und Alex nacheinander starteten. Beide kamen gut durch, doch leider hat Chris eine rote Fahne gehabt und somit war der Lauf ungültig. Also noch mal hoch. Der Regen wurde stärker. Christoph musste nun warten bis man ihn in die Reihe der Startenden dazwischenschieben konnte. Inzwischen schüttete es wie aus Eimern und nach einer gefühlten Ewigkeit kam Christoph wieder unten an. Die Zeit natürlich nicht mehr so toll, aber egal. Nun nur noch umziehen und nach Hause.

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Am Sonntag zeigte sich das Wetter morgens erstmal angenehm, es gab sogar etwas Sonne.

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Sonntag morgen…

Allerdings war der Boden nichtmal ansatzweise trocken. Selbst das Eventgelände war nur noch Schmodder und musste mit viel Stroh wieder begehbar gemacht werden. Die Strecke bestand nur noch aus Matsch und Wurzeln.

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Schmodder
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Matsch und Wurzeln

Nach 2 Trainingsläufen gingen wir in die Pause und pünktlich zum Wertungslauf begann es wieder zu regnen. Christoph kam gut durch und konnte sogar noch seine Zeit vom Vortag verbessern. Am Ende standen 4:17 auf der Uhr.

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Auf den letzten Metern vorm Ziel…

Dann war Alex dran, schnell unterwegs doch leider mit Sturz oberhalb der Schlangengrube. Er steht sofort wieder,  bekommt aber das Rad nicht zu fassen. Zwei mal gleitet ihm der matschige Lenker aus der Hand. Dann gehts endlich weiter und nach dem die Konzentration wieder da ist, trifft er auch seine Linie wieder. Die Uhr bleibt bei 3:44 stehen. Ohne Sturz hätte das noch deutlich besser ausgesehen.

Nach ausgiebigem Reinigungsprozedere geht es mit den Plätzen 26 (Alex) und 34 (Christoph) heim. Mensch und Material sind heil geblieben, es hat Spaß gemacht und für den 1. Renneinsatz sind die Ergebnisse okay. So soll es sein.

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Der Nachwuchs hat Blut geleckt. Schon bald geht es weiter…

RIDE ON!

 

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