Interessenkonflikt in Ilmenau

Das Jahr ist noch jung und während die meisten noch ihre guten Vorsätze verfolgen oder an ihren Wintersportzielen arbeiten gibt es sehr beunruhigende Nachrichten aus Ilmenau.

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Der Beitrag liest sich wie eine Schreckensmeldung aus dem Winterkrieg. Eigentlich sollte man meinen, dass in Ilmenau die Toleranz für Mountainbiker recht hoch ist, mit dem Downhill-Rennen wird jedes Jahr ein sportlicher Höhepunkt generiert und die Homies Trails gibt es auch schon eine gefühlte Ewigkeit.  Zurecht erfreuen sich diese großer Beliebtheit. Da immer mehr Leute den MTB-Sport für sich endecken nimmt auch hier die Frequenz auf den Strecken zu. Klar. Und wie überall gibt es auch bei Bikern schwarze Schafe bzw. leistungsorientierte Fahrer die halt relativ hart bzw. schnell dem Berg herunter fahren. Auch klar. Und das witterungsbedingt die Bodenbedingungen derzeit nich die Besten sind ist auch klar. Ja, und auch bei schneebedecktem Boden können Mountainbikes noch fahren ohne zu explodieren.

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Die Lösung des Problems kann eigentlich nur mit seperaten Strecken für Mountainbiker behoben werden, abseits der Wanderwege. Wie der Revierförster schon feststellte, werden auch zerstörte Strecken immer wieder hergestellt. Und warum? Weil es keine offiziellen, legalen Alternativen gibt! Vor Jahren wollte mal ein aufstrebender Lokalpolitiker einen Bikepark in Ilmenau bauen. Jetzt wäre eine gute Gelegenheit die Idee wieder aufzugreifen.

Darum werden sich aber sicherlich die Jungs vom ILRC kümmern und wir sichern schon jetzt volle Unterstützung zu.

 

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