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Sieg bei Wartburg Enduro Eisenach 2015

Zum Jahresabschluss hat es dieses Jahr 2 BergTal-MTB Piloten nach Eisenach zur schon beinahe traditionellen Wartburg Enduro gezogen. Für dieses toll organisierte Event möchten wir uns bei den Veranstaltern besonders bedanken. Hier hat einfach alles gepasst, von der Zeitmessung bis hin zu den Strecken und der tollen Atmosphäre hat einfach alles gestimmt.

An den Start gegangen sind Jonas und Alex. Die Strecken waren typisch Eisenach. Erst einmal ordentlich Pedalieren und dann kommt der Spaß. Stage 1 war wieder einmal ohne Kette zu absolvieren. Hierbei hatten wir diesmal eine Stunde Zeit uns auf den ungewohnten Bedingung einzustellen. Ein besonderer Spaß für alle. Wir hoffen das nicht allzu viele Fahrer ihre Kettenschlösser an Ort und Stelle verloren haben.

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Training auf Stage 1

 

Alex Rennlauf auf Stage 1  – Chainless

Stage 2 ging mit einen schönen Baum-Slalom los und endete in einem gefühlten 1km langen Sprint der keine Zeit zum verschnaufen lies. Hier hätte sich der ein oder andere gewiss mehr Strecke bergab gewünscht.

11953633_1004398982924509_6825683117599092152_oJonas auf Stage 2 – Bild von nonstoppictures.de

Auf den restlichen Stages war ein guter Mix aus Ausdauer und Fahrtechnik nötig um vorne mitzufahren. Hier konnten Rider mit einer versenkbaren Sattelstütze einige Meter gut machen. Die Transfer-Etappen waren ebenfalls sehr abwechslungsreich und boten auch Spaß abseits der Abfahrten.

Sehr ungewöhlich für BergTal-MTB sind die Jungs an der Spitze des Feldes in Richtung Stages unterwegs gewesen. Das hatte jedoch den vorteil das wir an keiner der Stages auf einen Start warten mussten. Vielleicht war der Hunger auf die verdiente After-Race Currywurst größer als die brennenden Beine in den Zahlreichen knackigen Uphill-Passagen.

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Endlich die verdiente Curry Wurst

Am Renntag war Alex in Topform und hat es mit 1 Minute 18 Sekunden Vorsprung auf Platz 1 in der Jugend-Klasse(14-17) geschafft.

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„Hut auf“ und Gratulation zum 1. Platz

An dieser Stelle möchten wir uns nochmal bei den Radsport – Verein – Eisenach 2002 e.V. für dieses tolle Rennen bedanken! Macht weiter so! Nächstes Jahr gerne wieder. Bis dahin!

JB

Results Wartburg Enduro 2015

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Ausflug nach Sankt Andreasberg

Vogtland oder Harz? Schöneck oder Sankt Andreasberg? Zwei Stunden gen Osten oder Westen von Leipzig aus? Das entscheidende Argument für den Bikepark am Matthias-Schmidt-Berg in Andreasberg im Harz war, dass die Trails zum Saison-Opening in Schöneck wohl recht voll sein werden und wir uns den Besuch der Bikewelt im Vogtland für einen späteren Zeitpunkt aufheben wollten.
So hieß es für Sascha und Ela Sonntagmorgen Bike und Tüten packen und ab in den Harz. Nach gut zwei Stunden Fahrt kamen wir in Andreasberg an und wurden schon von einigen Bikern und Bikerinnen auf dem Parkplatz am Fuße des Matthias-Schmidt-Berges begrüßt.
Aufgesattelt auf dem Enduro und dem DH radelten wir zu einem der zwei Lifte, an denen es die Tageskarten für 23 € zu erwerben gab. Die Lifte waren alle mit Haken für Bikes und Schlitten für die zugehörige Sommerrodelbahn ausgestattet, an welcher überdies ziemlich großer Andrang herrschte. Doch Biker hatten stets Vorrang und wurden so immer zügig auf das Plateau befördert. Durch die zwei Lifte, die beide das gleiche Ziel hatten, gab es nahezu keine Wartezeiten an den Aufstiegshilfen, obwohl etliche Biker unterwegs waren. Im Allgemeinen verfuhr sich das Feld ziemlich gut, sodass es an keinen Stellen zu Wartezeiten kam.

 

 

Oben angekommen ist der Einstieg in die sechs Trails kaum zu verfehlen – eine massive Holzfestung dient als Startrampe für die einzelnen Stages.

So fuhren wir uns chronologisch bei der eins startend durch die Trails. Die ersten drei Strecken sind nahezu perfekt für Anfänger und Freunde des flowigen Fahrens. Nicht zu schwierig und dennoch spannend sind die blauen und roten Strecken im Wald. Wobei der dritte (rote) Trail zu 80% aus Northshores besteht und mit einer Holzwippe auch technische Feinheiten bietet.

Beim „härteren“ Teil des Parkes kommen Downhill-Fans und alle die ins nächste Level wollen auf ihre Kosten. Die rote fünf ist als nächste Stufe zu den blauen Lines schon eher eine dunkelrote Strecke geworden, da die Bremswellen, der ausgesetzte Trail und das steile Gelände den ungeübten Aufstiegswilligen Respekt abverlangen.

Was des einen Leid ist des anderen Freud. Die Fünf lässt sich gut durchballern. Die anderen angebotenen zwei DHs sind einwandfreie Downhillstrecken im wahrsten Sinne. Mörderdrops oder unüberwindbare Hindernisse finden sich hier nicht. Der Fokus liegt klar auf spaßiges Geballer im ausgefahrenen Gelände. Das macht Laune für Jedermann, der Bock hat Downhill zu fahren.
Alles in Allem ist der msbxtrail ideal für Beginner, Könner und alle Zwischendrin. Jeder kommt hier auf seine Kosten.

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Das kann man sich nur in Eisenach erlauben!

Als erstes ein Lob an die Eisenacher Mannschaft. Spitzen Ding… wieder mal!
Von den Veranstaltern hört man immer wieder, dass es nicht einfach ist in Eisenach ein Endurorennen auf die Beine zu stellen und trotzdem hat es geklappt eine Spitzenveranstaltung zu stemmen. Danke dafür Jungs und Mädels. Der Rest erzählt sich folgendermaßen.


Wartburgenduro 3.0

Entspannt kann man in diesen Racingday einsteigen, denn die Startzeit mit 12.oo Uhr lässt den morgendlichen Pflichten genug Zeit. Nichtsdestotrotz haben wir uns schon eine Stunde früher eingefunden um auch unseren Nachwuchsfahrern Zeit zu geben genug Racingluft zu ziehen. Nach Anmeldung und Riderbriefing ging es auch schon auf die erste Stage. Kurzer Ride und schon kam die Kettenschlosszange zum Einsatz, denn die Erste Stage wurde -wie schon die letzten Jahre- ohne Kette gefahren. Also runter mit dem Antrieb 20140913_122800und noch einmal kurz die Strecke antesten. Am Start hörte man öfter mal: „Ich bin noch nie ohne Kette gefahren.“
Dann ging es los, 5…4…3…2…1…LOS… schöne Bedingungen zwischen griffigem Boden und Matsch, da es die letzten Tage (wie schon den ganzen „Sommer“ lang) nur Siffwetter zu verzeichnen gab. Egal, keine Ausreden. Ohne Kette bergab. Wurzelige Buckel und ein wenig Fichtenslalom, sehr flowig. Prima Sache. Im Anschluss einiges Bergauf. Darauf hatten nicht alle wirklich Bock. „Oh, Junge…wir haben doch Zeit, ich will nicht vollkommen fertig an der nächsten Stage ankommen.“, musste man sich da schonmal anhören. Also einfach kurz die Bikes getauscht uns schon ging es voran mit dem Buben.20140913_153243Aber Alex sollte recht behalten. Denn es war warten angesagt, eine Schlange stand am Startanstieg der 2. Stage. Zwischenruf aus dem Fahrerfeld: „Aber nicht lachen wenn ich gleich hier hoch krieche!“. 20140913_150135

Nach dem kurzem Anstieg nach dem Start verlief es weiter auf schmalen Hangpfaden und auf feinenTrails, von denen es um Eisenach einige gibt. In der Zwischenzeit haben wir noch Zuwachs bekommen in Form von Jonas, der alleine unterwegs war und perfekt in die Jugendbrigade gepasst hat.20140913_153327

Die Eisenacher geben sich ja jedes Jahr besonders Mühe, auch zwischen den Prüfungen den Unterhasltungsfaktor hoch zu halten. Die Verbindungsetappen würden woanders für ein paar Zusatzstages reichen. Das kann man sich nur in Eisenach erlauben wo es Trails en masse gibt.

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Stage 3 Mini-DH, direkt neben der Kettenlosen 1. Stage war hier der große Spaß die einwandfreien Anlieger zu riden (Vereinsgelände sei Dank). Schlammloch und nochmal pedalieren, fertsch. Toppi. Das hat Laune gemacht. Jetzt -wie es beim Enduro nunmal ist- ein Stückchen bergauf und den Stadtpark gerockt. Nach Aleenhohlweg konnte man den Rest der übriggebliebenen Power noch aus dem Rumpf pumpen indem man den 300 Meter Sprint volle Kanne durchtritt und den späteren überaschenden Anstieg nach Linkskurve kurzehand zu Fuß im Sprint nimmt, mit den „lockeren“ Worten auf den Lippen „Wer sein Fahrrad liebt…?“ und das Puplikum einstimmig brüllt „DER SCHIEBT!!!“. Danke nochmal an den Chor, das gab Bock die letzten Trailkurven des Tages zu riden. Spitze und schade das die Erfahrung MTB-Enduro Racing schon wieder vorbei ist. Macht irgendwie süchtig. Aber wem schreib ich das?

Auf dem Rückweg beim Stefan noch fix Banana-Energy nachgeladen und wohin wenn man keine Taschen hat?

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Richtig: An den Helm stecken!

20140913_114942Zurück auf dem Parkplatz noch die Gratiswurscht ins Gesicht geschoben und gewartet, was die Siegerehrung so hergibt. Ich für meinen Teil habe nichts erwartet, aber Alex hat doch tatsächlich den 3. Platz in seinem ersten Endurorennen außerhalb der heimischen Fichtenbestände eingefahren.20140913_182637 Glückwunsch an dieser Stelle. Aber die Leistung von Christoph und mir ist auch nicht zu schmälern, wir haben uns im Mittelfeld platziert, dass kickt auch schon Ärsche, finde ich zumindest. 😉

An dieser Stelle wollen wir nicht vergessen, dass unsere bessere Teamhälfte heute mit dem Wetter zu Hause nicht solches Glück hatte wie wir. Beim örtlichen Gaudisportfest für die Kleinen, wo wir unseren Kiddiparcours aufgebaut hatten und betreuten, schien wohl schlechtes Wetter gewesen zu sein… Jungs lasst euch eins gesagt sein…. war gar nicht so cool an der Wartburg….

Pffff, am A….., war MEGA! Wir fahren nächstes Jahr mit der gesamten Brigade hin! In diesem Sinne nochmal Danke und Ride on!

Gruß Sascha

 

 

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