Trailcheck Bergpfad Gehlberg-Gräfenroda

Einer der schönsten Trails in der Umgebung ist zweifelsohne der Bergpfad von Gehlberg nach Gräfenroda. Dieser ist kein Geheimtipp und auf den üblichen Wanderkarten zu finden.

Die beste Zeit zum befahren ist das Frühjahr, bevor die üppige Vegetation den Trail verschlingt. Da deutlich weniger gewandert wird als früher und der Thüringer Forst scheinbar kein Interesse am Erhalt der Wanderwege hat, wuchert der Pfad über den Sommer extrem zu und gleicht irgendwann einer Urwaldexpedition.

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Der Einstieg zum Trail ist hinter dem Sportplatz Gehlberg leicht zu finden. Einfach den Schildern und der Wandermarkierung folgen. Leider liegt dann schon nach ein paar Metern der erste Baum. Besonders schade da im flowigen Teil vor dem ersten Anstieg.

 

 

Anstiege hat der Bergpfad ja mehrere und diese lassen sich zugewachsen besonders schlecht fahren.

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20140402_153655Die ersten Zweige recken sich schon über den Pfad. Besonders gut scheinen Brombeeren an Trails zu wachsen. Dies konnte ich schon öfters beobachten bzw. beim fahren schmerzhaft zur Kenntnis nehmen.

So langsam wachsen einem auch die Bäume über den Kopf, für Leute mit Gardemaß wird es hier schon eng…

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An der ersten Bank, deren Stifter ich vergessen habe, gönne ich mir eine Pause und genieße die Aussicht.

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20140402_154844Nach dem der Anstieg geschafft ist gehts ausgesetzt über Stufen endlich bergab und in flowigen Abschnitten weiter bis der Spaß von einem alten Bekannten gebremst wird. Der liegt nun schon ein paar Jahre da und so langsam könnte den mal einer durchsägen.

 

Vorbei an der Förster-Donner-Bank geht´s weiter bis zum größten und letzten Anstieg.

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Der ist recht knuffig und wird oben seeehr eng. Hier geht´s nur handtuchbreit weiter und links übelst tief runter. Man muss also nicht extra in die Alpen fahren um schlimm abzustürzen.  Deshalb ist wirklich vorsicht geboten, da man ja den ganzen Anstieg in den Knochen hat. Ich als Alleinunterhalter habe mal lieber geschoben was  sich als richtig heraus stellte, denn genau an der blödesten Stelle liegt wieder oder besser immer noch ein Baum.

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Nach diesem Ärgernis beginnt aber der spaßigste Teil. Denn von hier an geht´s Bergab. Deshalb habe ich hier auch keine Bilder gemacht und bin einfach nur gefahren. Lediglich ein Baum liegt dann nochmal im Weg, welcher allerdings eine praktische Durchstiegshilfe hat. Zersägen wäre wahrscheinlich zu einfach gewesen, trotzdem Danke an den Künstler.

Kurz vor der Autobahnbrücke lag dann noch ziemlich hoch das Laub über die Stufen. Hier ist also nochmal Obacht geboten. Dem Waldweg Richtung Gräfenroda folgend bin ich natürlich auch noch auf das letzte Stück Bergpfad links abgebogen. Dieses wird aber wohl gar nicht mehr genutzt und ist in einem desolaten Zustand.  Die letzten Meter waren durch Baumfällarbeiten unpassierbar sodass ich durch den Graben springen musste um die Straße zu erreichen.

Trotz der paar Widrigkeiten ist der Bergpfad immer eine Ausfahrt wert. Die Aussicht ist herrlich und der Trail sehr abwechslungsreich.  Wer den Trail noch nicht kennt sollte ihn jetzt fahren, bevor die Natur zu schlägt und die Bedingungen (etwas) schlechter werden.

 RIDE ON!

 

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2 Gedanken zu „Trailcheck Bergpfad Gehlberg-Gräfenroda“

  1. Super 🙂 Genau meine Gedanken wenn ich das Ding auch ab und an mal gefahren bin. Man sollte ihn echt mal von den Stämmen befreien…

  2. Na mal schauen, was sich dieses Jahr da optimieren lässt. Mein Arbeitseinsatz letztes Jahr hatte sich ja schon gelohnt, sonst wären da etliche Stämme mehr im Weg.

Kommentare sind geschlossen.